Saftkur selber machen oder fertig kaufen?
|
|
Temps de lecture 5 min
|
|
Temps de lecture 5 min
Du willst eine Saftkur selber machen oder lieber eine fertige kaufen? Beides kann funktionieren, aber der Alltag sieht sehr verschieden aus. Beim Selbermachen stehst du jeden Morgen in der Küche, wäschst, schneidest und presst. Bei der fertigen Kur stehen die Flaschen im Kühlschrank, und du trinkst einfach.
Hier vergleichen wir beide Wege ehrlich. Du erfährst, was du brauchst, wenn du eine Saftkur selber machen willst, wo die Grenzen liegen und wann eine fertige Kur die bessere Wahl ist. Dazu bekommst du einen Kurtag mit drei eigenen Rezepten.
Gut zu wissen 🌟
Frisch gepresster Saft hält ungekühlt nur wenige Stunden, gekühlt höchstens ein bis zwei Tage (CVUA Sigmaringen, 2021). Wer eine Saftkur selber machen will, presst deshalb am besten jeden Tag frisch.
Eine Saftkur selber machen lohnt sich, wenn du Zeit, einen guten Entsafter und Freude an der Küche hast. Wer seine Saftkur selber machen will, bestimmt jede Zutat und lernt viel über Gemüse und Geschmack. Eine fertige Kur lohnt sich, wenn du Arbeit und Kur verbinden willst und keine Stunde am Tag für Einkauf, Pressen und Putzen hast. Dazu kommt die Haltbarkeit ohne Hitze, die zu Hause kaum gelingt.
| Merkmal | Saftkur selber machen | Fertige Saftkur |
|---|---|---|
| Zeit am Tag | etwa eine Stunde für Einkauf, Pressen, Putzen | wenige Minuten |
| Frische | sofort trinken, gekühlt höchstens ein bis zwei Tage | im Kühlschrank planbar über die Kurtage |
| Zutaten | frei wählbar | fest vorgegeben |
| Zucker | hängt an deinem Rezept | hängt am Anbieter, Etikett lesen |
| Hygiene | liegt bei dir | liegt beim Hersteller |
Der größte Unterschied ist die Zeit. Wer eine Saftkur selber machen will, wäscht für einen Kurtag schnell mehrere Kilo Obst und Gemüse. Danach kommen Schneiden, Pressen, Abfüllen und das Reinigen des Geräts. Auch das Gerät entscheidet, wie gut sich eine Saftkur selber machen lässt. Ein Slow Juicer arbeitet leise und liefert einen gleichmäßigen Saft mit wenig Schaum. Er ist aber langsamer und hat viele schwer zugängliche Ecken. Ein Zentrifugenentsafter ist schneller und leichter zu putzen, dafür laut, und der Saft schäumt stark (Stiftung Warentest, 2026). Für grünes Blattgemüse und Kräuter eignet sich die Presse besser.
Unsere Einschätzung vorweg 😍
Wenn du eine Saftkur selber machen willst, starte mit einem einzigen Tag. So merkst du, wie viel Zeit das Pressen wirklich kostet, bevor du drei Tage planst.
Frisch gepresster Saft ist leicht verderblich (Verbraucherzentrale, 2025). Deshalb heißt eine Saftkur selber machen in der Praxis, morgens für den ganzen Tag zu pressen und alles kühl zu stellen. Fertige Säfte nutzen dafür Verfahren wie die Hochdruckbehandlung, kurz HPP. Sie macht den Saft ohne Hitze haltbar. Wie das funktioniert, erklärt unser Beitrag zu kaltgepresstem Saft und dem HPP-Verfahren.
Beim Selbermachen rutscht man leicht ins Obst, weil Apfel, Orange und Traube einfach gut schmecken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt den Zucker aus Saft aber zu den freien Zuckern, die du begrenzen solltest (WHO, 2015). Eine kleine Studie liefert zudem Hinweise, dass drei Tage nur Saft die Mund- und Darmflora verändern können. Die Forschenden sehen den Grund im Zucker und in den fehlenden Ballaststoffen (Northwestern University, 2025). Wer eine Saftkur selber machen will, baut die Säfte deshalb auf Gurke, Sellerie und Blattgrün und nimmt Obst nur zum Abrunden. Wie viel Zucker in welchem Saft steckt, zeigt unser Beitrag zu Kalorien und Zucker in der Saftkur.
Beim Pressen kann alles, was auf der Schale sitzt, in den Saft gelangen. Die Verbraucherzentrale rät deshalb, Obst gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen und abzutrocknen (Verbraucherzentrale, 2025). Eine Untersuchung von Saftbars fand bei etwa einem Drittel der Proben Hygienemängel, meist durch Hefen und Schimmel. Empfohlen werden saubere Geräte und eine Kühlung bei höchstens sieben Grad (LAVES Niedersachsen, 2014). Was für Saftbars gilt, gilt auch, wenn du zu Hause eine Saftkur selber machen willst.
Eine Saftkur selber machen heißt, dass du Rezept, Menge und Reihenfolge ganz allein bestimmst. So kann ein Tag aussehen, wenn du eine Saftkur selber machen willst, jeweils ein großes Glas.
Jedes Rezept reicht für zwei Gläser, so kommst du auf sechs am Tag. Am besten presst du alles am Morgen, füllst sie in saubere Glasflaschen und stellst sie sofort kalt.
Vorteile:
Nachteile:
Wer keine Saftkur selber machen möchte, bekommt bei einer fertigen Kur alles geliefert. In der BESSERE SAFTKUR PLUS über drei Tage stecken 14 Getränke, darunter Säfte mit je 500 Millilitern, ein Shot und Kombucha. Die Säfte sind kaltgepresst, nicht pasteurisiert, mit HPP haltbar gemacht und in Bio-Qualität. Dazu gehören eine Maske und ein Aufbauprogramm über vier Tage. Laut Nährwertangaben liefert die Kur 731 bis 885 Kilokalorien am Tag, die grüne Variante 560 bis 640.
Vorteile:
Nachteile:
Selbst pressen kostet rund eine Stunde am Tag
Frischer Saft hält gekühlt höchstens ein bis zwei Tage
Gemüse als Basis, Obst nur zum Abrunden
Gründlich waschen und alles kühl stellen
Für den Einstieg eine fertige Kur über drei Tage
Ja, gesunde Erwachsene können eine Saftkur selber machen. Du brauchst einen Entsafter, frisches Gemüse, saubere Flaschen und etwa eine Stunde am Tag. Plane dafür ruhige Tage ein.
Ein Slow Juicer passt besser zu Blattgemüse und Kräutern und macht weniger Schaum. Ein Zentrifugenentsafter ist schneller und leichter zu putzen, aber lauter.
Mit Standmixer und Nussmilchbeutel geht es auch. Du mixt das Gemüse mit etwas Wasser und drückst den Saft durch den Beutel, das kostet mehr Zeit.
Ungekühlt nur wenige Stunden, gekühlt höchstens ein bis zwei Tage. Am besten presst du jeden Morgen frisch.
Wer eine Saftkur selber machen will, plant meist vier bis sechs Gläser über den Tag, dazu Wasser und Tee. Wichtiger als die Zahl ist ein hoher Gemüseanteil.
Pro Tag meist ja, wenn du schon einen Entsafter hast. Rechne aber deine Zeit und das Gerät mit ein.
Wenn du arbeitest, zum ersten Mal fastest oder mehrere Tage am Stück planst.
Votre carte est actuellement vide.
Commencer à magasiner